SV17: Der sgv begrüsst das erste Ergebnis der Beratungen des Nationalrats

12. September 2018

Medienmitteilung

Der Nationalrat hat die Beratungen zum SV17-Vorschlag des Ständerates auf­ge­nommen. Bereits heute kann der sgv ein positives Fazit ziehen. Die im Rahmen der Vernehmlassung und der Bot-schaft zur SV17 gestellten Forderungen wurden aufgenommen.

Die vom grössten Dachverband der Schweizer Wirtschaft systematisch kommunizierten Forderungen sind die Folgenden: Die Wahrung der Steuerautonomie der Kantone. Die Beibehaltung der fundamentalen Errungenschaften der USR II für die KMU und ihre Aktionäre, sowie die Ablehnung einer Erhöhung der Kinderzulagen.

Der STAF-Kompromiss sieht einen sozialen Ausgleich in der AHV vor und schließt die Erhöhung der Kinderzulage aus. Obwohl die Vermischung der Materie nicht ideal ist, unterstützt der sgv den sozialen Ausgleich durch die AHV und nicht durch Kinderzulagen. Die Schweiz kann es sich nicht leisten, sowohl bei der Unternehmenssteuerreform als auch bei der Teilrevision der AHV ein zweites Mal zu scheitern. Der internationale Druck ist hoch.

Jeder Kanton sollte in der Lage sein, seine wirtschaftliche Attraktivität zu erhalten oder sogar zu erhöhen. Der sgv begrüsst, dass die Erhöhung der Dividendenbesteuerung nicht so hoch ist, wie in der SV17-Botschaft vorgesehen. Diese Erhöhung respektiert die Steuerautonomie der Kantone und die Wahrung der grundlegenden Errungenschaften der USR II für KMU und ihre Aktionäre.

Weitere Auskünfte
Hans-Ulrich Bigler, Direktor sgv, Tel. 031 380 14 20, Mobile 079 285 47 09
Alexa Krattinger, Dossierverantwortliche, 031 380 14 22, 079 779 20 58


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Als grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft vertritt der Schweizerische Gewerbeverband sgv über 230 Verbände und gegen 500 000 KMU, was einem Anteil von 99.8 Prozent aller Unternehmen in unserem Land entspricht.